Die richtige Krankenversicherung für Existenzgründer

2012-02-13 09:42 von admin

Mit dem Eintritt in die Selbstständigkeit sind viele wichtige Entscheidungen verbunden. Eine davon ist die Wahl zwischen einer privaten oder einer freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung. Unterschiede werden vor allem in den finanziellen Rahmenbedienungen ersichtlich, denn jede Krankenkasse hat ihr Vor- und Nachteile.

Grundlegende Informationen

Leider gibt es keine pauschale Antwort für die Wahl der Krankenversicherung. Jede Kasse hat ihre eigenen Vorteile, die sich an den jeweiligen Lebensumständen des Betroffenen orientieren. Aus diesem Grund sollten alle zukünftigen Faktoren berücksichtigt werden. Dabei handelt es sich bevorzugt um folgende Punkte:

- Alter
- Einkommen
- Familienplanung
- Geschlecht
- Gesundheit

Grundlegend betrachtet, besteht für Selbstständige die Möglichkeit, ohne besondere Nachweise die private Krankenversicherung zu wählen. Auf der Seite krankenversicherung-vergleich.de gibt es zudem weitere Infos und Hilfestellungen in Bezug auf die Wahl- und Wechselmöglichkeiten.

Was spricht für eine gesetzliche Krankenversicherung?

Nun stellt sich die Frage, welche Faktoren für die gesetzliche Krankenkasse ausschlaggebend sind. Wer sollte sie wählen? Für diese Entscheidung ist etwas Hintergrundwissen erforderlich. Die gesetzliche Krankenversicherung ist an keine festen Beiträge gebunden. In einem absoluten Negativszenario könnte es zu einer Pleite des Gesundheitsfonds kommen. Folge: Alle Einzahler gehen komplett leer aus. Bei einer Privatversicherungist das nicht möglich, da alle Leistungen bereits bei Vertragsbeginn feststehen. Daraus wird deutlich, welche Krankenkasse für wen günstiger ist.

Familien profitieren von der gesetzlichen Kasse, da Kinder ohne Kosten mitversichert werden können - unter Umständen sogar die Ehefrau. Wer über gesundheitliche Defizite klagt, darf nicht zu einer privaten Krankenversicherung greifen. Da bereits zu Beginn alle Leistungen berechnet werden, fallen bei Krankheiten die Beiträge deutlich höher aus. Allerdings ist der Eintritt in die GKV mit einigen Bedienungen verbunden. Zögern zahlt sich nicht aus! Denn die Formalien müssen innerhalb von 3 Monaten nach Existenzgründung erledigt sein, da bis dahin der Eintritt erfolgen sollte. Zudem muss der Existenzgründer bereits gesetzlich versichert gewesen sein. Es sind mindestens 12 Monate Versicherungsdauer kurz vor Antragstellung notwendig. Alternativ werden auch 24 Monate in den letzten 5 Jahren als Ausgleich bewilligt.

Folgende Personengruppen sollten zur gesetzlichen Krankenversicherung greifen:

- Ältere Menschen
- Antragsteller mit Vorerkrankungen
- Ehepartner mit Kinderwunsch
- Familien

Welche Punkte sind für die private Krankenkasse ausschlaggebend?

Nicht für alle Menschen lohnt sich die gesetzliche Krankenversicherung. Aus den oberen Punkten lässt sich leicht schließen, wer zur privaten Absicherung greifen sollte:

- Junge Antragsteller
- Menschen mit einem guten Gesundheitszustand
- Singles

Wer viel verdient, erhält viele Vorzüge. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung fallen die Beiträge geringer aus. Zudem ist es möglich, sich sein Paket selbst zusammenzustellen. So können einzelne Leistungen besser definiert und der Lebenssituation angepasst werden. Allerdings besteht auch hier ein gewisses Berufsrisiko. Sollte sich das Einkommen reduzieren, kann der ursprüngliche Tarif nicht mehr bezahlt werden. Bereits bezahlte Beiträge spielen keine Rolle, in Zukunft muss auf Leistungen verzichtet werden.

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