Was kostet ein Girokonto?
Meist wird eine Kontoführungsgebühr pauschal oder je Buchungsposten berechnet. Online-Buchungen sind im Regelfall billiger als Verfügungen am Bankschalter. Für Schüler, Studenten und Auszubildende ist die Kontenführung meist kostenlos.
Die „kostenlosen“ Girokonten, mit denen manche Banken werben, sind nicht immer wirklich umsonst. Oft wird ein monatlicher Mindest-Zahlungseingang gefordert oder ein Mindest-Kontostand, ab dem das Girokonto kostenfrei ist. Muss man statt einer Kontoführungsgebühr einen Mindest-Kontostand von 3.000 Euro halten, damit das Girokonto wirklich kostenfrei ist, kommt das praktisch einer Kontoführungsgebühr gleich: Für die 3.000 Euro bekämen Sie bei angenommen 3,5 Prozent Verzinsung immerhin 105 Euro im Jahr an Zinsen.
Überziehung des Girokontos ist vergleichsweise teuer
Die kontoführende Bank gewährt Ihnen in der Regel einen Dispositionskredit: Sie können Ihr Girokonto bis zur vereinbarten Grenze überziehen, dafür zahlen Sie Zinsen. Die Zinsenkosten für Dispokredite sind deutlich höher als die Zinsen für Ratenkredite. Es ist also vergleichsweise teuer, sein Girokonto regelmäßig zu überziehen.